Zinkpräparate im Vergleich: Worauf Verbraucher wirklich achten sollten

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente für Ihre Gesundheit – und gleichzeitig eines der unübersichtlichsten Themen im Apothekenregal. Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, organische und anorganische Zinkverbindungen, hoch- und niedrigdosierte Tabletten, Brausetabletten, Kapseln und Lutschtabletten — die Auswahl ist groß. Wir vergleichen für Sie zehn in Deutschland verbreitete Zinkprodukte, erklären die wichtigsten Bewertungskriterien und zeigen, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. 

Zink: Wissenswertes auf einen Blick 

  • Zink ist essentiell — der Körper braucht es täglich für Immunsystem, Zellteilung, Haut, Haare und Nägel. 
  • Arzneimittel sind strenger reguliert als Nahrungsergänzungsmittel — Wirkstoffmenge und Verträglichkeit sind behördlich geprüft. 
  • Organische Zinkverbindungen (Zink-Aspartat, Zinkbisglycinat, Zinkcitrat) sind in der Regel besser bioverfügbar als anorganische. 
  • 10–15 mg pro Tag sind für die meisten Erwachsenen ausreichend; die EFSA-Obergrenze liegt bei 25 mg. 
  • Magensaftresistente Tabletten schonen den Magen — sinnvoll bei längerer Einnahme. 
  • Bei nachgewiesenem Mangel gehört die Auswahl in die Hand von Arzt oder Apotheker. 

Zinkpräparate im Vergleich: Worauf Verbraucher wirklich achten sollten

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente für Ihre Gesundheit – und gleichzeitig eines der unübersichtlichsten Themen im Apothekenregal. Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, organische und anorganische Zinkverbindungen, hoch- und niedrigdosierte Tabletten, Brausetabletten, Kapseln und Lutschtabletten — die Auswahl ist groß. Wir vergleichen für Sie zehn in Deutschland verbreitete Zinkprodukte, erklären die wichtigsten Bewertungskriterien und zeigen, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. 

Empfehlung bei Zinkmangel Unizink 50 magensaftresistente Tabletten von Köhler Pharma

Unsere Empfehlung im Schnellcheck

Unizink® 50

Kriterium Bewertung Kurzbegründung
Arzneimittelstatus ★★★ Arzneimittel Zugelassenes Arzneimittel – Wirksamkeit, Dosierung und Qualität behördlich geprüft.
Bioverfügbarkeit ★★★ hoch Organisches Zink-Aspartat; gute Resorption laut Studienlage.
Verträglichkeit ★★★ sehr gut Magensaftresistent – Freisetzung erst im Dünndarm, schont den Magen.
Dosierung ★★☆ klar 10 mg Zink pro Tablette; exakte, gut steuerbare Tagesdosis.
Darreichungsform ★★★ magensaftresistent Magensaftresistente Tablette – schützt den Magen und setzt das Zink erst im Dünndarm frei.
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Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente für den menschlichen Organismus – es ist an mehr als 300 enzymatischen Prozessen beteiligt und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Ein Mangel kann sich durch Müdigkeit, Haarausfall, brüchige Nägel oder eine erhöhte Infektanfälligkeit bemerkbar machen. Wer seinen Zinkbedarf über ein Präparat decken möchte, sollte auf die richtige Verbindungsform, Dosierung und Verträglichkeit achten – welche Produkte dabei überzeugen, zeigt unsere Bewertung. 

Großer Zinkpräparate-Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt zehn in Deutschland verbreitete Zinkprodukte. Die Angaben beruhen auf Herstellerinformationen und öffentlich zugänglichen Beipackzetteln. Einzelne Sorten und Dosierungen können je nach Variante abweichen – maßgeblich ist immer die Packungsangabe. 

Hinweis: Die Übersicht ist keine medizinische Empfehlung und ersetzt keine individuelle Beratung in der Apotheke.

Produkt Zink/Tag Zinkverbindung Klasse Form Hersteller Besonderheiten Gesamtbewertung
Burgerstein® ZinkVital 15 mg Zinkbisglycinat organisch Tablette Antistress AG (CH) NEM; hohe Bioverfügbarkeit ★★½
Zinkbrause Verla® 25 mg 25 mg Zinksulfat anorganisch Brausetablette Verla-Pharm Arzneimittel; flexible Dosis ★★½
Zinkorot® 25 mg 25 mg Zinkorotat organisch Tablette Wörwag Pharma Arzneimittel; orotsäuregebunden ★★½
Zinkit® 20 20 mg Zinksulfat anorganisch überzog. Tbl. Wörwag Pharma Arzneimittel; bei Zinkmangel ★★½
Curazink® 15 mg Zink-Histidin-Komplex organisch Hartkapsel STADA Consumer Health Arzneimittel; gut bioverfügbar ★★½
Doppelherz® Zink Immun Depot 15 mg Zinkpicolinat organisch Depot-Tbl. Queisser Pharma NEM; Kombiprodukt ★★
Abtei Zink + Histidin 15 mg Zinkgluconat organisch Tablette Omega Pharma NEM; sehr günstig; enthält Histidin ★★
Taxofit® Zink + Histidin + Vit. C 15 mg Zinksulfat anorganisch Depot-Tbl. MCM Klosterfrau NEM; Kombiprodukt ★★
Tetesept Zink 15 Depot 15 mg Zinkcitrat organisch Depot-Tbl. Merz Consumer Care NEM; Depot-Wirkung ★★

Gesamtbewertung: Zusammenfassendes Urteil je Präparat auf Basis der sechs Bewertungskriterien aus Kapitel 3: enthaltene Zinkmenge, Art der Zinkverbindung, Bioverfügbarkeit, Verträglichkeit, Herstellerqualität und Preis-Leistungs-Verhältnis. ★★★ = sehr gut, ★★½ = gut, ★★☆ = solide. Die Sterne dienen der Orientierung und sind keine medizinische Empfehlung.

Depot-Tablette: gibt den Wirkstoff nach und nach über mehrere Stunden ab (verzögerte Freisetzung) statt auf einmal – das sorgt für eine gleichmäßigere Zinkversorgung über den Tag. 

Magensaftresistente Tablette: Eine spezielle Überzugsschicht sorgt dafür, dass sich die Tablette nicht im sauren Magen, sondern erst im Dünndarm auflöst. So wird die Magenschleimhaut geschont und der Wirkstoff dort freigesetzt, wo er aufgenommen wird – ein Vorteil bei empfindlichem Magen und längerer Einnahme. 

Die wichtigsten Bewertungskriterien

Beim Vergleich von Zinkpräparaten sollten Sie die folgenden Kriterien systematisch prüfen: 

  1. Enthaltene Zinkmenge: Wie viel elementares Zink steckt pro Tagesdosis im Präparat? Achten Sie auf den Wert in mg Zink, nicht in mg der Gesamtverbindung. 
  2. Art der Zinkverbindung: Organische Verbindungen wie Zink-Aspartat oder Zinkbisglycinat gelten als gut verträglich und bioverfügbar. 
  3. Bioverfügbarkeit: Studienlage zur jeweiligen Verbindung. Klinisch belegte Resorption ist ein Pluspunkt. 
  4. Verträglichkeit: Magensaftresistente Tabletten sind insbesondere bei längerer Anwendung von Vorteil. 
  5. Qualität des Herstellers: Arzneimittel unterliegen strengeren Qualitätsanforderungen als Nahrungsergänzungsmittel. GMP-Zertifizierung und Produktion in Deutschland sind ein Qualitätsindikator. 
  6. Preis-Leistungs-Verhältnis: Entscheidend ist nicht der Stückpreis, sondern der Preis pro mg tatsächlich aufgenommenem Zink. 

Unsere Empfehlung im Schnellcheck: Unizink® 50

Kriterium Bewertung Kurzbegründung
Arzneimittelstatus ★★★ Arzneimittel Zugelassenes Arzneimittel – Wirksamkeit, Dosierung und Qualität behördlich geprüft.
Bioverfügbarkeit ★★★ hoch Organisches Zink-Aspartat; gute Resorption laut Studienlage.
Verträglichkeit ★★★ sehr gut Magensaftresistent – Freisetzung erst im Dünndarm, schont den Magen.
Dosierung ★★☆ klar 10 mg Zink pro Tablette; exakte, gut steuerbare Tagesdosis.
Darreichungsform ★★★ magensaftresistent Magensaftresistente Tablette – schützt den Magen und setzt das Zink erst im Dünndarm frei.

Ergebnis & Empfehlung 

Zink ist nicht gleich Zink: Entscheidend sind die Zinkverbindung, die Verträglichkeit und – bei nachgewiesenem Mangel – der Arzneimittelstatus. Organische Zinkverbindungen sind in der Regel besser bioverfügbar als anorganische. 

Bei nachgewiesenem Zinkmangel: zugelassenes Arzneimittel bevorzugen – am Markt u. a. Unizink® 50 (Zink-Aspartat, magensaftresistent), Zinkbrause Verla® (Zinksulfat) und Zinkorot® (Zinkorotat). 

Beste Verträglichkeit: Unizink® 50 verbindet eine organische Zinkverbindung (Zink-Aspartat) mit einer magensaftresistenten Arzneimittel-Formulierung – eine innerhalb der verglichenen Produkte eher seltene Kombination. 

Nahrungsergänzung: Burgerstein® ZinkVital enthält gut bioverfügbares Zinkbisglycinat; Kombiprodukte mit Vitamin C, D oder Selen bieten u. a. Doppelherz® und Taxofit®. 

Dosierung: Für die meisten Erwachsenen genügen 10–15 mg Zink pro Tag (EFSA-Obergrenze: 25 mg). 

Warum ist Zink für den Körper wichtig?

Zink ist ein essenzielles Spurenelement. Der Körper kann es nicht selbst herstellen und nur in geringen Mengen speichern – es muss daher regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen je nach Geschlecht und Ernährungsweise zwischen 7 und 16 mg Zink pro Tag. 

Zink ist an mehr als 300 enzymatischen Prozessen beteiligt. Es spielt eine zentrale Rolle für: 

  • Immunsystem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und unterstützt die Abwehrkräfte – ein Grund, warum Zink in der Erkältungszeit häufig empfohlen wird. 
  • Zellteilung: Als Cofaktor bei DNA-Synthese und Zellwachstum ist Zink unverzichtbar für die Geweberegeneration. 
  • Haut: Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. 
  • Haare: Eine ausreichende Zinkversorgung leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haare. 
  • Nägel: Brüchige Nägel und weiße Flecken können ein Hinweis auf eine Unterversorgung sein – Zink ist am Aufbau von Keratin beteiligt. 
  • Schutz vor oxidativem Stress: Zink ist Bestandteil der körpereigenen antioxidativen Abwehr, unter anderem über das Enzym Superoxiddismutase. 

 

Ein Zinkmangel kann sich unspezifisch äußern. Häufige Anzeichen sind eine erhöhte Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden, Haarausfall, brüchige Nägel sowie trockene oder entzündliche Haut. Risikogruppen sind unter anderem ältere Menschen, Vegetarier und Veganer, Schwangere, Stillende, Leistungssportler sowie Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Welche Unterschiede gibt es bei Zinkpräparaten?

Zink ist ein essenzielles Spurenelement: Wer im Apothekenregal vor der Auswahl an Zinkpräparaten steht, merkt schnell: „Zink ist nicht gleich Zink.“ Die Produkte unterscheiden sich in mehreren entscheidenden Punkten. 

Organische und anorganische Zinkverbindungen 

Zink kommt in Präparaten immer in gebundener Form vor. Man unterscheidet zwei große Gruppen: 

  • Organische Zinkverbindungen wie Zink-Aspartat, Zinkbisglycinat, Zinkcitrat, Zinkgluconat oder Zinkorotat. Hier ist Zink an organische Säuren oder Aminosäuren gebunden. Diese Bindung erleichtert in der Regel die Aufnahme im Dünndarm. 
  • Anorganische Zinkverbindungen wie Zinksulfat und Zinkoxid. Sie sind kostengünstig in der Herstellung. Während Zinksulfat in Arzneimitteln gut etabliert ist, gilt Zinkoxid als schwer löslich – die Resorption hängt stärker vom pH-Wert im Magen ab. 

 

Bioverfügbarkeit 

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, welcher Anteil des aufgenommenen Zinks tatsächlich im Körper ankommt. Sie ist abhängig von der Zinkverbindung, von der gleichzeitig aufgenommenen Nahrung (Phytate aus Vollkorn und Hülsenfrüchten hemmen die Aufnahme – dieser Effekt ist dosisabhängig; vgl. Lönnerdal 2000) und vom Zustand des Verdauungstrakts. Organische Zinkverbindungen wie Zink-Aspartat oder Zinkbisglycinat schneiden in Studien meist deutlich besser ab als reines Zinkoxid (Wegmüller et al. 2014; Gandia et al. 2007). 

 

Verträglichkeit 

Hochdosierte Zinkpräparate können bei empfindlichen Personen auf nüchternen Magen Übelkeit auslösen. Magensaftresistente Tabletten setzen den Wirkstoff erst im Dünndarm frei und schonen die Magenschleimhaut – ein wichtiger Aspekt bei Langzeitanwendung. 

 

Dosierung 

Die Dosierung der Präparate reicht von 5 mg bis 25 mg Zink pro Tablette. Höher ist hier nicht automatisch besser: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine tolerierbare Gesamtaufnahmemenge (UL) von 25 mg Zink pro Tag für Erwachsene festgelegt. Höhere Dauerdosen können die Kupferaufnahme stören.

 

Darreichungsformen 

Übliche Darreichungsformen sind Tabletten, magensaftresistente Tabletten, Lutschtabletten, Brausetabletten und Kapseln. Brausetabletten sind angenehm einzunehmen. Magensaftresistente Tabletten gelten als besonders magenschonend.

Der Körper kann es nicht selbst herstellen und nur in geringen Mengen speichern – es muss daher regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen je nach Geschlecht und Ernährungsweise zwischen 7 und 16 mg Zink pro Tag. 

Zink ist an mehr als 300 enzymatischen Prozessen beteiligt. Es spielt eine zentrale Rolle für: 

  • Immunsystem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und unterstützt die Abwehrkräfte – ein Grund, warum Zink in der Erkältungszeit häufig empfohlen wird. 
  • Zellteilung: Als Cofaktor bei DNA-Synthese und Zellwachstum ist Zink unverzichtbar für die Geweberegeneration. 
  • Haut: Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. 
  • Haare: Eine ausreichende Zinkversorgung leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haare. 
  • Nägel: Brüchige Nägel und weiße Flecken können ein Hinweis auf eine Unterversorgung sein – Zink ist am Aufbau von Keratin beteiligt. 
  • Schutz vor oxidativem Stress: Zink ist Bestandteil der körpereigenen antioxidativen Abwehr, unter anderem über das Enzym Superoxiddismutase. 

 

Ein Zinkmangel kann sich unspezifisch äußern. Häufige Anzeichen sind eine erhöhte Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden, Haarausfall, brüchige Nägel sowie trockene oder entzündliche Haut. Risikogruppen sind unter anderem ältere Menschen, Vegetarier und Veganer, Schwangere, Stillende, Leistungssportler sowie Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Welche Zinkform ist die Beste?

Die Diskussion um die „beste“ Zinkverbindung wird im Internet oft verkürzt geführt. Tatsächlich existieren mehrere gut bioverfügbare organische Formen, die in Studien jeweils besser abschneiden als Zinkoxid. Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Verbindungen anhand veröffentlichter Daten ein. 

Zinkverbindung Klasse Bioverfügbarkeit Einordnung
Zink-Aspartat organisch ★★★ hoch An die körpereigene Aminosäure Asparaginsäure gebunden; sehr gute Resorption im Dünndarm.
Zinkbisglycinat organisch ★★★ hoch Chelatform; sehr gut bioverfügbar und magenfreundlich.
Zinkcitrat organisch ★★½ mittel–hoch Citrat­form; gute Aufnahme bei vergleichsweise neutralem Geschmack.
Zinkgluconat organisch ★★☆ mittel Häufig in Lutschtabletten/Brausetabletten; solide Resorption.
Zinkorotat organisch ★★☆ mittel An Orotsäure gebunden; vor allem in Arzneimitteln.
Zinksulfat anorganisch ★★☆ mittel Klassische Arzneimittelform; ggf. Magenreizung möglich.
Zinkoxid anorganisch ★½☆ niedrig–mittel Verbreitet in günstigen NEM; pH-abhängige Resorption.

Die Einordnung basiert auf publizierten Resorptionsstudien und dient der Orientierung. Direkte Vergleichsstudien zwischen allen Zinkverbindungen liegen nicht vor. 

Zink-Aspartat, wie es in Unizink® 50 enthalten ist, gehört zur Gruppe der organischen Verbindungen. Für Zink-Aspartat liegen Studien vor, die auf eine gute Bioverfügbarkeit hinweisen. Die Ergebnisse einzelner Untersuchungen deuten auf eine günstige Resorption im Vergleich zu einigen anderen Zinkverbindungen hin. Zinkbisglycinat wie in Burgerstein® ZinkVital schneidet ebenfalls sehr gut ab und gilt als magenfreundlich. Anorganische Formen wie Zinksulfat sind in Arzneimitteln gut etabliert, können aber bei empfindlichen Personen den Magen reizen. Zinkoxid ist die preisgünstigste, aber im Durchschnitt am schlechtesten resorbierte Form. 

Wichtig: Die Bioverfügbarkeit ist nicht der einzige Faktor. Verträglichkeit, Tablettenform (magensaftresistent vs. konventionell) und Einnahmezeitpunkt sind ebenfalls entscheidend. Unizink® 50 kombiniert eine organische Zinkverbindung (Zink-Aspartat) mit einer magensaftresistenten Arzneimittel-Formulierung. Diese Kombination ist innerhalb der verglichenen Produkte eher selten.

Häufig gestellte Fragen zum Thema
Zink

Die EFSA hat für Erwachsene eine tolerierbare Gesamtaufnahmemenge von 25 mg Zink pro Tag festgelegt – inklusive der Zinkmenge aus der Nahrung. Übliche Therapiedosen liegen bei 10–15 mg pro Tag. Höhere Dauerdosen sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. 

Arzneimittel sind behördlich zugelassen, müssen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit belegen und unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Nahrungsergänzungsmittel sind lebensmittelrechtlich geregelt – die Anforderungen sind geringer.

Organische Verbindungen wie Zink-Aspartat, Zinkbisglycinat und Zinkcitrat gelten als besonders gut bioverfügbar. Zinkoxid wird im Vergleich am schlechtesten resorbiert. 

Idealerweise nehmen Sie Zink etwa 30–60 Minuten vor einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit ein. Calcium, Eisen und Phytate aus Vollkorn können die Aufnahme verringern.

Magensaftresistente Tabletten lösen sich erst im Dünndarm. Das schützt die Magenschleimhaut und sorgt dafür, dass Zink dort freigesetzt wird, wo es resorbiert wird. 

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei Verdacht auf Zinkmangel oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. 

  • Herstellerangaben und Produktinformationen der jeweiligen Anbieter (Stand 2026) 
  • Apotheken Umschau, Beipackzettel der verglichenen Zinkpräparate 
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Referenzwerte für die Zufuhr von Zink 
  • Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Wissenschaftliche Stellungnahme zu Zink 
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Stellungnahme zur Abgrenzung von Zinkpräparaten 
  • Wegmüller R et al. „Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide.“ J Nutr 144(2):132–136 (2014). doi:10.3945/jn.113.181487 
  • Lönnerdal B. „Dietary factors influencing zinc absorption.“ J Nutr 130(5S Suppl):1378S–1383S (2000). doi:10.1093/jn/130.5.1378S 
  • Gandia P et al. „A bioavailability study comparing two oral formulations containing zinc (Zn bis-glycinate vs. Zn gluconate) after a single administration to twelve healthy female volunteers.“ Int J Vitam Nutr Res 77(4):243–248 (2007). doi:10.1024/0300-9831.77.4.243 
  • Schölmerich J et al. „Bioavailability of zinc from zinc-histidine complexes — comparison with zinc sulfate in healthy men.“ Am J Clin Nutr 45(6):1480–1486 (1987).