Flöhe im Wohnmobil

Campingurlaub mit Hund genießen - aber ohne Flöhe an Bord

Von einem Flohbefall können viele Haustierbesitzer ein Lied singen. Erst recht unangenehm wird es, wenn die ungebetenen Gäste am Campingurlaub teilnehmen wollen. Doch muss das sein und wie kann man diesen Spaßverderbern am besten vorbeugen?

Eine Flohsaison gibt es nicht

Es gibt verschiedene Arten von Flöhen, die häufigste in Deutschland bei Hund, Katze und Mensch vorkommende Art ist der Katzenfloh. Grundsätzlich sind die rund 4 mm großen blutsaugenden Insekten ganzjährig aktiv, dennoch fühlen sie sich in den wärmeren Monaten oder in beheizten Räumen besonders wohl. Entsprechend steigt das Risiko, dass sich unsere vierbeinigen Freunde im Sommerurlaub Flöhe durch Kontakt mit anderen Tieren oder über die Umgebung einfangen. Statistisch betrachtet wäre das auch nicht weiter erstaunlich, denn Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten und können auf den Menschen übertragen werden.

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Was deutet auf einen Flohbefall hin?

Allergie gegen den beim Saugen abgesetzten Speichel entwickeln. Die Flohspeichelallergie-Dermatitis (FAD) ist mit starkem Juckreiz verbunden. Vermehrtes Kratzen, entzündliche Hautveränderungen, Krusten, Schuppen und Haarausfall sind daher die häufigsten Anzeichen für einen Flohbefall beim Hund. Außerdem können Flöhe den Gurkenkernbandwurm, sowie Bakterien oder Viren übertragen. Beim Menschen finden sich häufig hellrote, leicht erhabene Einstichstellen, die mit starkem Juckreiz, Quaddeln und Bläschen verbunden sind. Diese befinden sich überwiegend an bedeckten Körperstellen, wie Füße und Knöchel. Da Flöhe mehrmals hintereinander stechen, liegen die Stiche oft nah beieinander, weshalb man von sogenannten „Flohstraßen“ spricht. Flöhe lassen sich am besten durch ihren Kot nachweisen. Mit Hilfe eines Flohkamms wird das Hundefell gebürstet. Finden sich dort kleine schwarze Krümelchen, werden diese in einem feuchten Papiertaschentuch zerrieben. Färbt sich das Tuch rötlich-braun, deutet das auf Flohkot hin.

Umgebungsbehandlung im Wohnmobil aufwändig

Zwar können Flöhe mit ihren kräftigen Hinterbeinen über einen halben Meter weit springen, dennoch ist die gängige Art, sich einen Floh einzufangen, der Kontakt über die Umgebung.

Ein erwachsener weiblicher Floh lebt nur wenige Wochen, in denen er über 600 Eier legt, die vom betroffenen Hund abfallen und sich in der Umgebung, wie Hundekorb, Liegeplätzen und Schlafkissen etc. verteilen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich verpuppen und zwischen drei Wochen bis hin über Monate ohne Nahrung überdauern können. Da sich fast 95 Prozent der Flohpopulation im Umfeld des Tieres befindet, gehört zu einer erfolgreichen Bekämpfung der Flöhe, Eier und Larven, die rasche und gründliche Reinigung der Wohnräume. Entsprechend müssen sämtliche Oberflächen (Ritzen, Ecken, Teppiche und Polster) sowie Textilien (Kleidung, Sitzbezüge, Bettwäsche, Vorhänge, Hundedecken), mit denen der Hund in Berührung kommt, zügig gereinigt werden. Tägliches Saugen und das Waschen der Textilien bei möglichst 60 Grad sind die ersten Maßnahmen. Dennoch reichen diese allein nicht aus und sind im Wohnmobil ohnehin nur schwer umsetzbar.

Campingurlaub sichern mit einem Flohmittel

Damit dem Urlaub nichts im Wege steht und keine unliebsamen Überraschungen auftreten, stehen einfache und sichere Maßnahmen beim Hund zur Verfügung, um einen Flohbefall zu verhindern. Mit einem guten Flohmittel  schützen Sie Ihren Vierbeiner zuverlässig gegen Parasiten wie ZeckenFlöhe und Haarlinge. Die Parasiten nehmen den Wirkstoff bei Kontakt mit Fell und Haut auf und werden so innerhalb weniger Tage unschädlich gemacht. Gleichzeitig wird die Entwicklung von neuen Floheiern, -larven und -puppen auf dem Tier und in der direkten Umgebung des Tieres gehemmt. Zusätzlich zu einem Schutz auf dem Tier hemmt ein gutes Flohmittel auch den Befall der direkten häuslichen Umgebung des Tieres durch FloheierFlohlarven und Flohpuppen

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