Keine Chance dem Fußpilz und Nagelpilz

In der warmen Jahreszeit fühlen sich die meisten Menschen durch das gute Wetter motiviert zu mehr Aktivität. Ob in der Natur, beim Bergwandern, auf E-Bike-Touren, dem Tennis- oder Golfplatz – Bewegung ist gesund und macht Spaß. Aber durch vermehrtes Schwitzen oder falsches Schuhwerk kann es gerade im Sommer schnell zu einer Fußpilzinfektion kommen. Diese muss konsequent behandelt werden – um lästigen Nagelpilz zu vermeiden! Hier empfiehlt sich z. B. ein Spray. Es kann sogar in die Sportschuhe gesprüht werden, um eine Neuansteckung zu verhindern.

Golden Ager besonders von Fußpilz betroffen

Fuß- und Nagelpilz ist ein weit verbreitetes und hartnäckiges Problem – bis zu 13 % der Menschen jeden Alters sind davon betroffen. Was die meisten aber nicht wissen: Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr einer Infektion. Ungefähr 30 % der über 60-Jährigen haben einen Fuß- oder Nagelpilz. Und gerade im Sommer und durch sportliche Aktivität steigt das Risiko. Verschwitzte Socken, schlecht belüftendes Schuhwerk und mangelnde Hygiene in Umkleidekabinen und Duschen machen es Erregern leicht.

Auch junge Sportler:innen besonders betroffen

Sportlich aktive Menschen leiden deutlich häufiger unter Pilzinfektionen der Füße. Risikofaktoren wie Schwitzen, mechanische Belastung, Traumen der Zehennägel und Ansteckungsgefahr in Gemeinschaftsduschen machen es den Erregern leicht. Das Fazit einer aktuellen Studie veröffentlicht im American Journal of Clinical Dermatology: Um Nagelpilz (Onychomykosen) zu vermeiden, sollte Fußpilz bei den ersten Anzeichen rasch und konsequent behandelt werden.

Weltweit sind bis zu 13 % der Menschen aller Altersgruppen von Onychomykosen betroffen. Während die Prävalenz ab 60 Jahren bei 30 % liegt, steigt sie bei den über 70-Jährigen schon auf 50 %. Jugendliche und junge Erwachsene sind dagegen mit einer Prävalenz von 0,7 % deutlich seltener betroffen – mit einer großen Ausnahme in dieser demografischen Gruppe: Die sportlich aktiven jungen Menschen. Ihr Risiko, sich mit einen Fuß- oder Nagelpilz zu infizieren, ist deutlich höher. Verschwitzte Socken, schlecht belüftendes Schuhwerk und mangelnde Hygiene in Umkleidekabinen und Duschen machen es Erregern leicht. Hinzu kommen Mikrotraumen an Haut und Nägeln der Füße, die ein Eindringen der Pathogene erleichtern.

Hygiene und schnelles Handeln zur Vorbeugung

Die Studie gibt gute Empfehlungen zur Vermeidung von Fußpilz. So sollte besonderes Augenmerk auf die persönliche Hygiene gelegt werden. Dazu zählt das Kurzschneiden der Fußnägel und das Duschen nach jeder Sporteinheit. Auch Schuhwerk und Socken wollen gut gewählt sein. Richtig sitzend und atmungsaktiv mögen es die Füße. Denn Feuchtigkeit unterstützt die Ausbreitung von Pilzerkrankungen. Außerdem sollten Socken und Handtücher bei mindestens 60°C gewaschen werden. Besonders wichtig ist es jedoch, regelmäßig die Füße nach Fußpilz zu untersuchen und bei den ersten Anzeichen sofort eine wirksame Therapie zu beginnen.

Sprühen statt cremen gegen Fußpilz!

Bei Fußpilz im Sommer und durch zu viel Feuchtigkeit empfiehlt sich die Anwendung einer Creme nicht. Ein antimykotisches Spray ist gerade bei sportlich aktiven Menschen die bessere Empfehlung. Das Spray ist einfach und hygienisch anzuwenden, die alkoholische Wirkstofflösung trocknet und desinfiziert die Haut. Außerdem erreicht der Wirkstoff Sertaconazol schnell und langanhaltend das innere der oberen Hautschichten. So wirkt es da, wo es soll und kann, anders als eine Creme, nicht abgewaschen werden. Und so hilft ein Spray auch, eine Ansteckung der Nägel zu vermeiden. Dies wird auch durch einen weiteren großen Vorteil von Sertaconazol erreicht – der stark juckreizstillenden Zusatzwirkung. Die Kombination aus schneller Wirkung mit abwaschfester Depot-Wirkung macht den Wirkstoff zu einer idealen Empfehlung bei sportlich aktiven Menschen jeden Alters.

Die Verträglichkeit von den Sprays ist in der Regel sehr gut, denn der Wirkstoff gelangt nicht ins Blut, sondern bekämpft direkt am Fuß die Pilzerreger.

Viele Sprays verdunsten rückstandsfrei, hinterlassen keine Flecken und können auch in die Schuhe gesprüht werden, um eine erneute Selbstansteckung mit Fußpilz zu vermindern.

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