Hunde und Hitze

Sommerurlaub mit Hund - das ist zu beachten

Jeder dritte Deutsche ist inzwischen Haustierhalter, Tendenz steigend – ganz klar, dass der vierbeinige Freund auch im Urlaub nicht fehlen darf. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 508 Hundebesitzer nach ihren Urlaubsplänen befragt. Rund 42 Prozent der Haustierbesitzer nehmen ihren Hund grundsätzlich mit in den Urlaub. Und das nicht ohne Grund: Hunde sind soziale, an ihre Halter gebundenen Tiere, die nur ungern von ihrem Rudel getrennt leben. Eine Reise mit Hund muss daher genau geplant werden. Überlege dir direkt zu Beginn, welche Art der Reise zu deinem Hund passt – hat dein Hund ein Problem mit langen Autofahrten, solltest du beispielsweise einen nahegelegenen Urlaubsort wählen oder regelmäßige Pausen einplanen. Auch ein Gesundheitscheck beim Tierarzt, der rechtzeitig vor der Reise stattfinden sollte, ist essentiell, um notwendige Impfungen abzuklären, die dein Urlaubsort erfordert. Packe zudem eine Reiseapotheke für deinen Hund, die neben Wundsprays, Desinfektionsmittel oder einem Zeckenhaken beispielsweise auch Spot ons oder Sprays gegen Zecken und Flöhe beinhaltet, um die Gefahr von Krankheitsübertragungen durch Parasiten zu verringern. Insbesondere in südlichen Ländern steigt das Risiko durch Zeckenarten, die im eigenen Heimatland nicht angesiedelt sind. Achte vor Ort am besten stets auf schattige Plätze, an die sich dein Hund zurückziehen kann sowie gewohntes Futter bei sensiblen Hunden. Wenn du alle notwendigen Vorbereitungen getroffen hast, gilt: Genieße die Urlaubszeit mit deinem Vierbeiner.

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – auch für unsere Hunde?

Nicht nur uns Menschen, auch unseren Vierbeinern setzt die Sommerhitze zu. Vor allem Hunde können sich, da sie nur wenige Schweißdrüsen an Pfoten und Nase besitzen, nur über ihr Hecheln abkühlen. Um Kreislaufprobleme durch zu viel Hitze zu vermeiden, gibt es einige einfache Tipps, die Tierhalter beachten können – wie beispielsweise, den täglichen Spaziergang in den Wald zu verlagern. Große Bäume spenden notwendigen Schatten und auch kleine Bäche bieten eine Möglichkeit zum Abkühlen. Doch beachten Sie, dass bei warmen Temperaturen auch Zecken unterwegs sind – suchen Sie Ihr Tier nach jedem Gassigang auf Parasiten ab und tragen Sie vorsorglich ein Zeckenschutzmittel, beispielsweise als Spot on oder Spray, auf. Auch auf Sporteinheiten und lange Spaziergänge in der Mittagssonne sollte verzichtet werden, um das Herz-Kreislauf-System von Mensch und Tier nicht zu belasten. Wie wäre es hingegen mit einem entspannten Spaziergang zum nächsten Eis-Salon? Hier kommen beide, Hund und Halter, auf ihre Kosten: Während wir uns unser Lieblingseis gönnen, genießt unser Vierbeiner ein selbstgemachtes Hundeeis, beispielsweise aus Joghurt oder Hüttenkäse. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Hunde stets ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben, um nicht zu dehydrieren. Und, der wahrscheinlich wichtigste Tipp von allen: Hunde sollten nie im Auto zurückgelassen werden, da die Innentemperaturen zu einem Kreislaufzusammenbruch, und schlimmstenfalls zum Tod des Hundes führen können. Wenn Sie all diese Tipps beachten, wird der Sommer zu einem Vergnügen – für Sie und Ihr Tier.

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